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2019_09_08 Seattle

Am Sonntag den 8.Sept. sind wir mit der Clipper Fähre von Victoria nach Seattle über schifft. Da wir unser Mietauto noch ohne weiteres in Seattle abgeben konnten, gaben wir das Auto in Victoria ab. Zum Glück ist die Rückgabelstelle nur ein paar Gehminuten vom Clipper Terminal entfernt. So sind wir um 8:30 mit Sack und Pack beim Terminal vorgefahren und haben eingecheckt. Roman fuhr zur Rückgabelstelle und kam nach ca. 15Min zurück. Inzwischen hatte sich das Terminal richtig gefüllt. Da wir Ronja mit dabei hatten, genossen wir early-access zur Fähre was das Einsteigen ein wenig vereinfachte. Wir buchten die Vista Klasse auf der Fähre, welche einen schönen Ausblick und mehr Komfort bot. Die überfahrt dauerte ca 3h, leider regnete es immer wider. In Seattle angekommen mussten wir noch durch die Pass und Zollkontrolle, da wir ja wider in die USA einreisten. Beim verlassen des Terminals goss es in Kübeln, so riefen wir erst mal ein Uber-XL, da wir ja unsere 4 grossen Taschen und Rucksäcke und Kindersitz dabei hatten. Bis dann unser Taxi da war, hatte der Regen schon wider aufgehört, und wir fuhren die kurze strecke, vorbei am Cisco Office, zum Apartment. Wir öffneten die Türe mit einem Code welchen wir bekommen hatten, und konnten erst mal uns im trockenen ein wenig ausruhen. Im 1. Stock befand sich unsere Wohnung, welche wir via App (Bluetooth und Internet) mit Geisterhand öffneten.
Die Wohnung wahr zwar klein, aber hatte alles was wir brauchten. Eine Küche mit einem riesigen Kühlschrank, einem Waschturm, einem tollen Bad. Im Wohnzimmer konnten wir das Sofa in das Kinderbett verzaubern. Somit hatten wir alles was wir brauchten, inkl. superschnellem Internet 😉
Zum Nachtessen ging es zum Italiener ums Eck. Auf dem Heimweg besorgten wir uns das nötigste für Morgenessen.

Am Montag mussten wir erst einmal Einkaufen, da wir ja auch ein wenig selber kochen wollten, sowie Snacks für unterwegs benötigten. Der „einzige“ grössere Einkaufsladen war „Whole-Food“ was eigentlich ein XXL-Reformhaus ist. Da ganz in der nähre Amazon ihr Haupt-Quartier hat, und ca 40’000 Leute beschäftigt, kaufen hier vor allen junge und hippe Leute ein! Aber uns hatte es gepasst, da wir seit langen wider einmal ein richtiges Brot kaufen konnten, aussen knusprig und innen weich! Am Nachmittag gingen wir in voller Regenmontur Richtung Space-Needle und suchten den Spielplatz, welcher Roman auf Google-Maps ausmachte. Und der war richtig cool.

Auf dem Glände von der Space-Needle, welche 1962 zur Weltausstellung gebaut wurde, gibt es mittlerweile auch ein Kinder-Museum. Dieses besuchten wir am Dienstag ganz zur Freude der Kinder. Obwohl das „Museum“ eher ein Spielparadies war, genossen sie es in vollen Zügen.
Leider gab es für die Eltern nicht gerade viel Unterhaltung, ausser dass man, wie überall in Amerika, immer auf die Kinder aufpassen musste. Den Abend verbrachten wir zuhause mit feinen Älpler-Macaronen als z’Nacht. Da die Kinder müde waren und artig ins Bett giengen, konnten wir die Ausflüge für den nächsten Tag planen.

Los ging es mit den Seattle Duck’s, dies sind alte Militär Amphibienfahrzeuge welche heute Touristen quer durch Seattle fahren und einem die Stadt sehr unterhaltsam erklären. Da die Fahrzeuge ja auch schwimmen, sieht man Seattle auch vom Wasser aus. Es waren sehr spassige anderthalb stunden. Zur Abwechslung gab es beim McDonalds ein ausgewogenes Mittagessen 😉

Mit dem Monorail, welcher auch für die Weltausstellung 1962 gebaut wurde fuhren wir zur 4min entfernten Endstation, mitten ins Downtown Seattle. Die Kinder staunten über all die hohen Wolkenkratzer und den Verkehr. Weiter suchten wir uns den Weg zum Seattle Market, und die „Untergrund Strassen“. Beides grosse Touristen Attraktionen. Seattle wurde am Wasser und vorwiegend aus Holz gebaut, und oh wunder, wurde ein Opfer eines Feuers. Es wurde beschlossen dass nur noch nicht brennbare Materialien zum Bau der neuen Heuer verwendet werden dürfen. Gleichzeitig entschloss die Stadt, dass die neuen Strassen einen Stock höher gebaut werden. Die Stadt finanzierte die Strasse, aber nicht die Gehwege, welche von den Hauseigentümern finanziert wurde, somit blieben die Gehwege auf dem Alten Niveau, und die Strasse einen Stock höher, und dies für 40 Jahre!! Bis sich die Stadt entschied die Gehwege anzuheben. Somit mussten alle Geschäfte in den ersten Stock umziehen. In den „alten“ unterirdischen Geschäften, wuchs eine zweite, versteckte, Stadt heran. Auf dem Rückweg zur Wohnung nahmen wir wider den Monrail, und natürlich durften die Kinder auch noch einmal auf dem Speilplatz.

Das Wetter war gut angesagt, und so perfekt für einen Ausflug auf die Space-Needle. Der Aufzug benötigte nur 42 Sekunden, und bringt einem auf rund 150m hinauf. Die Space-Needle wurde erst kürzlich total erneuert, und zeigte sich im neuem Glanz. Die voll verglaste 360° Terasse läd zum verweilen ein. Zum Glück sind wir nicht in der Haupt-Saison hier, ich möchte mir nicht vorstellen wie sich die Touristen hier durch quälen. Im unteren Stockwerk, gab es eine langsam drehende Aussichtsplatform, inklusive Glasboden. Dies ganz zur Freude von Franziska, da sie ein wenig Höhenangst hat…Auch unsere Kinder hatten am Anfang Respekt vor dem Glasboden, was sich dann aber relativ rasch änderte, und sie fröhlich umher sprangen oder sich auf den Boden legten um ihren Lieblings Spielplatz von oben zu sehen.
Nach einem guten Mittagessen zuhause, stand Shopping auf dem Plan. Wir wollten noch zwei Schlafsäcke für unsere Kinder kaufen. Laut Google sollte es einen REI in unserer Gegend geben, den Flagship Store, also sollten sie alles vor Ort haben. REI ist so was wie Transa, man kann ganz viel Geld für Outdoor Sachen ausgeben…. was wir natürlich auch taten. Wir fanden die „perfekten“ Schlafsäcke, schön leicht, kompakt zusammenlegbar, und nicht zu heiss. Roman kaufte sich endlich ein paar neue wasserdichte (mehr dazu ein andermal) Schuhe. Weiter kauften wir noch sonstigen Chrims-Chrams… was man halt so gedenkt zu gebrauchen… was am Schluss nur die Kreditkarte schmerzte.

Den Freitag verbrachten wir wider mit Waschen und Packen so dass wir parat für die nächsten 6 Wochen Camper… Roman genoss noch einmal den Spielplatz mit den Kindern, währen dessen Franziska fertig packte und noch genussvoll Querflöte spielte. Zum Abschluss ging es mal wider zum Italiener um die Ecke.

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