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2020_01_11 Lavendel_Fram und Glow-Worm Cave

Wir genossen den warmen Morgen am Fluss, die Kinder spielten noch im eher kühlen Wasser. Obschon es noch andere Kinder hatte, spielten sie anleine. Wir unterhielten uns noch mit den Gross-Eltern der Kinder welche gerade die Sommerferien mit ihren Enkeln hier am Fluss verbringen. Nach dem Mittagessen fuhren wir dann langsam los in richtung der Glowworm Caves in Waitomo. Unterwegs besuchten wir noch eine Lavendel-Farm.

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D853978 (2020-01-11)

Wir dachten dass diese riesige Felder mit Lavendel haben, aber als wir dort ankamen, waren dies um die 30 Reihen von Lavendel rund ums Haus. Dies scheint ausreichend zu sein um all die verschiedenen Produkte herzustellen und verkaufen. Es gab diverse Öle, Parfüm, Seife und anderes was ich aber vergessen habe. Sie bauten drei verschiedene Sorten von Lavendel an, und es ist erstaunlich wie verschieden diese schmecken. Interessanter weist Tummelten sich einige Chinesen zwischen den Büschen und machten viele Selfies, ganz amüsant zuzuschauen!

Nach einer stunde Fahrt kamen wir dann in Waitomo an, wo wir es uns auf dem TOP-10 Campingplatz gemütlich machten. Fürs Nachtessen gingen wir heute Abend wider einmal auswärts, ins nahe gelegene (50m) HUHU-Cafe. Die Küche war sehr gut und mit einem Israelisch-Arabischen touch versehen. So genossen wir den Abend und freuten uns auf morgen.

Wir wollten ja die Glow-Worms anschauen, so buchten wir eine Tour, welche maximal 12 Personen teilnehmen konnten und doch rund 4 Stunden dauerte. So gegen 11Uhr liefen wir über die Strasse zum Sammelpunkt für die Tour. Wir waren rund 10 Personen und ein toller Guide. So wurden wir mit einem Klein-Buss etwa eine halbe Stunde über schotter-Strassen durch die Hügel von Waitomo gefahren und immer wider vom Guide über die Umgebung aufgeklärt. Dies ging über die Entstehung der Landschaft über die verschiedenen Tiere die hier leben oder gelebt hatten.

Zur Höhle ging es steil den Berg hinunter zum Bach wo sich der Eingang befand. Die Höhle war gut ausgebaut, mit Licht, Geländer und guten Weg. Sogar vor montierte Kamera-Halter gab es. Da wir eine kleine Gruppe waren, durfte Roman sogar Fotos machen, was sonst nicht immer möglich zu sein scheint. Denn es gäbe da noch die Foto-Tour… Wir liefen ca 100m in die Höhle hinein, wo wir dann ein kleines Schlauchboot bestiegen.

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Alle wurden ganz still, das Licht wurde ausgemacht und der Guide zog uns langsam übers Wasser. Unsere Augen brauchten eine Weile biss wir all die tollen Glühwürmchen sahen. Es war wie im Märliland. So verbrachten wir rund eine halbe Stunde auf dem Boot und sahen immer mehr Glühwürmchen. Die Glühwürmchen hier sind richtige Würmer, welche rund 9 Monate in der Höhe hängen und mit Fäden (Speichel) ihre Nahrung fangen. Sie leuchten um Insekten anlocken. Danach mutieren sie zur Fliege und Paaren sich innert 5 Tagen. Als Fliege nehmen sie keine Nahrung mehr auf und sterben nach der Ei ab lange. Nach dem Besuch der Höhle gab es noch Tee, Kafi oder warme Schoggi mit Guezli. Dies hatten die Kinder natürlich sehr gerne. Nun ging es ab in die zweite Höhle, der Spirit Cave (Te Ana o te Atua). Dies war mehr eine Tropfstein Höhle, resp. ein ehemaliger unterirdischer Flusslauf. Immer wider erklärte er Guide uns die verschiedenen arten von Tropfstein, auch diese war sehr toll anzusehen. So langsam hatten die Girls genug von den Höhlen und so war es gut dass wir dann auch relativ schnell wider zurück ins Dorf fuhren. Wir assen noch unsere mitgebrachten Sandwiches und genossen die warme Sonne.

Anschliessend hies es noch einmal Hinsetzen und warten, denn wir fuhren noch bis nach Taupo, was doch nochmals 3 Stunden Autofahrt war. In Taupo gönnten wir uns wider einen Top10 Campingplatz für zwei Nächte.

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